INTACS

INTACS

Bei Patienten, die keine Kontaktlinsen verwenden können oder für diese nicht geeignet sind, wird die Verwendung eines intrakornealen Rings empfohlen, wenn der Keratokonus nicht fortgeschritten ist. Einer der am häufigsten verwendeten Hornhautringe ist Intacs. Bei dieser Methode befindet sich der Patient normalerweise in lokaler Betäubung und die Ringe werden in kurzer Zeit durch eine Femtosekunden-Lasermethode platziert.

Die Eigenschaften der Hornhautringe sind wie folgt:

  • Transparent
  • Erhältlich in Mikrodimensionen
  • Die Dicke kann je nach zu korrigierendem Grad variieren
  • Halbmondförmig und besteht aus 2 Teilen

Die Ringe werden von außen nicht bemerkt. Das wichtigste Merkmal dieses Linsentyps ist, dass sie vom Patienten nicht gefühlt werden. Wenn die Intacs-Linsen in die Hornhaut eingesetzt werden, verschwinden der durch die Keratokonusstörung in der Hornhaut verursachte Bogen und die Spitze. Dies führt zu einer Verbesserung der Kurzsichtigkeit. Intacs (Hornhautringe) haben einen Durchmesser von 7 mm und sind sechseckig. Bei dieser Methode werden 2 transparente Stücke in die Hornhaut gesetzt. Da diese Ringe durch Tunnel im Laserverfahren platziert werden, ist der Prozess in kurzer Zeit abgeschlossen.

WIE WERDEN INTACS ANGEWENDET?

Intacs ist eine zweistufige Methode. Zunächst wird der Lasertunnel in 15 Sekunden geöffnet. Die Ringe werden auch innerhalb von maximal 5 Minuten platziert. Der Patient kann nach der Operation in den Alltag zurückkehren. Es sollten nur vom Arzt empfohlene Tropfen verwendet werden und der Patient zu einigen Nachkontrollen erscheinen. Bei der Intacs-Methode wird die Hornhaut von den Seiten gedehnt, z. B. von der Riemenscheibe, und es wird eine Hornhautkorrektur durchgeführt.

IN WELCHEN FÄLLEN WERDEN INTACS ANGEWANDT?

  • Milder bis fortgeschrittener Keratokonus
  • Transparente Hornhautverhältnisse (keine Hornhautflecken)
  • Personen, die keine Kontaktlinsen tragen können
  • Die Dicke der Hornhaut sollte in dem Bereich, in dem Intacs angewendet werden soll, mindestens 400 Mikrometer betragen.
  • Menschen mit sehr langsamen oder gestoppten Keratokonus-Fortschritten

UNTER WELCHEN BEDINGUNGEN SIND INTACS KEINE BEHANDLUNGSMETHODE?

  • Schwangere Frauen
  • Stillende Frauen
  • Patienten mit Kollagengewebe
  • Einige Medikamentennutzungen
  • Bei einigen Hornhauterkrankungen
  • Bei Patienten mit Herpes
  • Menschen mit Herpes-Zoster-Infektion

KANN EIN PROBLEM NACH DEM PROZESS AUFTRETEN?

Nach der Implantation der Intacs können einige Probleme auftreten. Diese sind:

  • Falsches Öffnen der Tunnel, in denen die Ringe platziert werden
  • Patienten mit großen Pupillen können Lichtringe sehen
  • Hornhautvaskularisation
  • Augeninfektion
  • Blutblasen im Auge
  • Versetzung von den Ringen

Nach der Operation müssen die Tropfen ca. 1 Monat lang verwendet werden. Augenkontrollen werden jedoch am folgenden Tag, 1 Monat und nach 3 Monaten durchgeführt. Danach erst kann der Arzt eine Brille empfehlen. Es kann postoperativ zu einer leichten Rötung und einem Stechen des Auges kommen, dies ist jedoch üblich, sodass der Patient sich keine Sorgen machen muss. Der Patient kann am Tag nach der Operation sein normales Leben wieder aufnehmen. Die Vision wird von Tag zu Tag klarer.